Was ist passiert?

Seit nunmehr zwei Monaten flegeln sich, inspiriert von der Köttbullar-Emissärin Greta Thunberg, Horden von Intelligenz-Säuglingen unter dem Motto „Fridays for Future“ durch europäische Innenstädte. Mittels dieser Missmut-Lawine sollen sowohl die landeseigenen Volksvertreter als auch die Weltgemeinschaft zu verstärktem Engagement für den Klimaschutz motiviert werden.

Was ist das Problem?

Hieraus resultieren zwei nur allzu offensichtliche und gleichsam beängstigende wie folgenschwere Misshelligkeiten:

  1. Dieser beispiellose Ungehorsams-Akt gefährdet massiv das wohl etablierte und gewissenhaft kultivierte politische Mitwirkungs-Brauchtum des pickelstrotzenden Jungvolks – und damit die öffentliche Sicherheit.
  2. Sollte die Zukunft des Weltklimas tatsächlich in den Händen dieser Einfältigkeits-Soldateska liegen, können wir die Bude auch gleich abfackeln.

Was sagt man dazu?

Zu 1.

Bisher war es üblich, dass diese Menschen-Azubis ihre Meinungs-Fehlproduktionen via Internet auf die Erdbevölkerung herabregnen ließen. Jener dergestalt zu Tage tretende Gesinnungs-Auswurf ist meist ebenso verstörend wie befremdlich. Nicht selten wird zudem unter Schutz und Schirm der Internet-Anonymität das zarte Etikette-Pflänzchen mit dem Beleidungs-Panzer rabiat niedergewalzt. Dieses jugendtypische Imponiergehabe verdunkelte einem jedoch nicht die Wohlbehagen-Sonne, trieb man sich nicht gehäuft in den Kohorten-spezifischen, virtuellen Refugien herum. Nun, da die von Hause aus lichtscheuen Adoleszenten ihre durchtechnisierten Höhlen verlassen und gen freie Luft streben, kann man sich ihnen jedoch nicht mehr entziehen. Macht dieses Beispiel Schule, wird demnächst häufiger als gut und wünschenswert ist, ein vielbeiniger Sturm-und-Drang-Plebs Naivitäts-Unrat mit Politik-Anstrich auf unseren Straßen und Plätzen abladen. Uns Unbeteiligten bleibt nur, für ein zügiges und kompromissloses Eingreifen der uniformierten Reinigungstruppe mit den Wasserwerfern zu beten.

Zu 2.

Die Rettung des Weltklimas erfordert neben freitäglichem Schulschwänzen auch Durchhaltevermögen und Bereitschaft zum Verzicht. Junge Menschen sind, mit allem unnötigen Respekt, naturgemäß nicht gerade Gallionsfiguren des Stoizismus und der Enthaltsamkeit. Wer sein Leben nach der „Ich-mache-nur-wozu-ich-Bock-habe“-Doktrin ausrichtet, wer ständig auf der Suche nach dem nächstbesseren Vergnügungs-Schuss ist, wer sein Smartphone gefühlt öfter wechselt, als die Unterwäsche, wer Reisen in aller Herren Länder unternimmt, wer seinen Körper sowohl äußerlich als auch innerlich mit Billig-Zeugs traktiert, der rast in Höchstgeschwindigkeit die Heuchelei-Rutsche hinunter. Er taugt als Klimaretter ungefähr so viel wie ein Rechtsextremer als Integrationsbeauftragter. Folgende zwei Gewissheiten kann sich demzufolge jeder Mitmensch tätowieren lassen:

  1. Sobald ein Thema mit größerem Party-Potenzial sich anschickt, die Hirnwindungen der Jungmenschen zu durchweben, wird Klimaschutz nur noch eine trübe und lästige Erinnerung aus längst vergangenen Tagen sein.
  2. „Handeln ist seliger denn reden!“

Fazit?

Professionelle, profitorientierte Umweltverschmutzer und ihre Leibeigenen aus Politik und Gesellschaft können die Entrüstungs-Brille wieder absetzen. Dieser Sturm wird wohl bald zum lauen Lüftchen heruntergestuft werden. Bis es soweit ist, können sie sich entspannt zurücklehnen und wissend lächelnd dabei zusehen, wie die Politik-Granden dieser Bewegung dasselbe Zynismus-getränkte Ritual angedeihen lasen, wie vielen ihrer in Unfrieden ruhenden Vorgängerinnen: Kaputt-loben

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