Wichtig: Weltklima wohlgelitten

Was ist passiert?

Seit nunmehr zwei Monaten flegeln sich, inspiriert von der Köttbullar-Emissärin Greta Thunberg, Horden von Intelligenz-Säuglingen unter dem Motto „Fridays for Future“ durch europäische Innenstädte. Mittels dieser Missmut-Lawine sollen sowohl die landeseigenen Volksvertreter als auch die Weltgemeinschaft zu verstärktem Engagement für den Klimaschutz motiviert werden.

Was ist das Problem?

Hieraus resultieren zwei nur allzu offensichtliche und gleichsam beängstigende wie folgenschwere Misshelligkeiten:

  1. Dieser beispiellose Ungehorsams-Akt gefährdet massiv das wohl etablierte und gewissenhaft kultivierte politische Mitwirkungs-Brauchtum des pickelstrotzenden Jungvolks – und damit die öffentliche Sicherheit.
  2. Sollte die Zukunft des Weltklimas tatsächlich in den Händen dieser Einfältigkeits-Soldateska liegen, können wir die Bude auch gleich abfackeln.

Was sagt man dazu?

Zu 1.

Bisher war es üblich, dass diese Menschen-Azubis ihre Meinungs-Fehlproduktionen via Internet auf die Erdbevölkerung herabregnen ließen. Jener dergestalt zu Tage tretende Gesinnungs-Auswurf ist meist ebenso verstörend wie befremdlich. Nicht selten wird zudem unter Schutz und Schirm der Internet-Anonymität das zarte Etikette-Pflänzchen mit dem Beleidungs-Panzer rabiat niedergewalzt. Dieses jugendtypische Imponiergehabe verdunkelte einem jedoch nicht die Wohlbehagen-Sonne, trieb man sich nicht gehäuft in den Kohorten-spezifischen, virtuellen Refugien herum. Nun, da die von Hause aus lichtscheuen Adoleszenten ihre durchtechnisierten Höhlen verlassen und gen freie Luft streben, kann man sich ihnen jedoch nicht mehr entziehen. Macht dieses Beispiel Schule, wird demnächst häufiger als gut und wünschenswert ist, ein vielbeiniger Sturm-und-Drang-Plebs Naivitäts-Unrat mit Politik-Anstrich auf unseren Straßen und Plätzen abladen. Uns Unbeteiligten bleibt nur, für ein zügiges und kompromissloses Eingreifen der uniformierten Reinigungstruppe mit den Wasserwerfern zu beten.

Zu 2.

Die Rettung des Weltklimas erfordert neben freitäglichem Schulschwänzen auch Durchhaltevermögen und Bereitschaft zum Verzicht. Junge Menschen sind, mit allem unnötigen Respekt, naturgemäß nicht gerade Gallionsfiguren des Stoizismus und der Enthaltsamkeit. Wer sein Leben nach der „Ich-mache-nur-wozu-ich-Bock-habe“-Doktrin ausrichtet, wer ständig auf der Suche nach dem nächstbesseren Vergnügungs-Schuss ist, wer sein Smartphone gefühlt öfter wechselt, als die Unterwäsche, wer Reisen in aller Herren Länder unternimmt, wer seinen Körper sowohl äußerlich als auch innerlich mit Billig-Zeugs traktiert, der rast in Höchstgeschwindigkeit die Heuchelei-Rutsche hinunter. Er taugt als Klimaretter ungefähr so viel wie ein Rechtsextremer als Integrationsbeauftragter. Folgende zwei Gewissheiten kann sich demzufolge jeder Mitmensch tätowieren lassen:

  1. Sobald ein Thema mit größerem Party-Potenzial sich anschickt, die Hirnwindungen der Jungmenschen zu durchweben, wird Klimaschutz nur noch eine trübe und lästige Erinnerung aus längst vergangenen Tagen sein.
  2. „Handeln ist seliger denn reden!“

Fazit?

Professionelle, profitorientierte Umweltverschmutzer und ihre Leibeigenen aus Politik und Gesellschaft können die Entrüstungs-Brille wieder absetzen. Dieser Sturm wird wohl bald zum lauen Lüftchen heruntergestuft werden. Bis es soweit ist, können sie sich entspannt zurücklehnen und wissend lächelnd dabei zusehen, wie die Politik-Granden dieser Bewegung dasselbe Zynismus-getränkte Ritual angedeihen lasen, wie vielen ihrer in Unfrieden ruhenden Vorgängerinnen: Kaputt-loben

Potz-Blitz: Polen poltert

Was ist passiert?

In einem am 28.10.2018 in der „Bild am Sonntag“ veröffentlichten Interview weist Polens Staatsoberhaupt Andrzej Duda darauf hin, dass er die Reparationsfrage keineswegs als erledigt betrachtet. Unserem in letzter Zeit etwas Rechtsstaat-lahmen Nachbarland stünden laut eines vom ehemaligen polnischen Präsidenten Lech Kaczynski 2010 in Auftrag gegebenen Gutachtens 690 Milliarden Euro an deutschen Ausgleichszahlungen zu. Bald-nicht-mehr-Merkel-Land hingegen vertritt die Position, dass sämtliche Reparationsansprüche mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 erloschen seien.

Was ist das Problem?

Der hochgeschätzte Repräsentant des wegen seiner gleichsam heiteren wie schelmischen Personal-Rochaden am obersten polnischen Gericht ins Visier der EU-Kindermädchen geratenen osteuropäischen Lausejunge-Staats vergisst eine entscheidende Tatsache. Rechnet man die Material- und Kapitalabflüsse der letzten Jahre in Richtung Polen dagegen, ist ein wesentlicher Teil der attestierten „Schuld“ sicherlich schon beglichen worden.

Was sagt man dazu?

Was Duda und seinen Vorgängern nicht gelungen ist, haben unzählige im Bereich der Sach- und Finanzakquise selbständige Landsleute zumindest teilweise bewerkstelligt. Besonderes Augenmerk muss in diesem Zusammenhang auf die Standortverlagerung von allerhand Automobil-Einheiten gelegt werden. Auffällig dabei ist, dass die Fahrzeug-Mopser nicht nur über einen lobenswerten Sinn für Ästhetik sowie Qualität verfügen. Sie rühmen sich auch einer jedem Zweifel kampfeslustig die Stirn bietenden Berufsehre. Aus diesem Grunde ist es auch nicht verwunderlich, dass sie ihre kostbare Zeit nicht mit bemitleidenswerten Auto-Experimenten wie Peugeot vergeuden. Standesbewusst greifen sie zielgerichtet ins oberste Regal und lassen bevorzugt fahrbare Untersätze deutscher Abstammung den Besitzer wechseln. Dementsprechend ist fraglos ein hübsches Sümmchen in die weit geöffneten Taschen alternativer Auto- beziehungsweise Autoteilehändler geflossen.

Hinzu kommen bei ausgedehnten Wohnungs-Besichtigungstouren eingeheimste Elektronik-Delikatessen wie Fotoapparate, Laptops oder Tablet-PCs. Diese werden von den arbeitsamen, Langfinger-bestückten EU-Hausgenossen polnischer Provenienz in klingende Münze umgewandelt, und zahlen somit auf das „Wiedergutmachungskonto“ ein.

Nicht vergessen werden sollen an dieser Stelle auch die direkten Bareinnahmen, welche bei Entwendungs-Orgien in Wohnstätten oder der Knall- und Rauch-flankierten Entleerung von Geldautomaten generiert werden. Und wieder klingelt es in der Entschädigungs-Kasse…

Fazit?

Wenn wir den Dingen ihren Lauf lassen, wird sich die Diskussion über Reparationsforderungen in ein paar Jahren von selbst erledigt haben. Bis dahin sollten wir unseren lediglich um Gerechtigkeit bemühten Nachbarn ein wenig Verständnis und Hilfsbereitschaft angedeihen lassen. So empfiehlt es sich, mindestens einmal im Jahr überflüssige Elektrogeräte – über die gewiss jeder von uns verfügt – einfach vor der Haustür abzustellen. Dies erleichtert den eifrig schuftenden Verbringungsexperten ihre Arbeit und erspart eine Menge tatimmanenter, unangenehmer Begleiterscheinungen wie kaputte Türen oder durchwühlte Schränke. Jeder ist eingeladen, den Arm der Versöhnung auszustrecken und den Startschuss für weitere Unterstützungsmaßnahmen zu geben. Es lebe die Völkerverständigung…

Aufgemerkt: Altenaufmarsch angekündigt

Was ist passiert?

Der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Thiel, verbreitete dieser Tage die schreckensschwangere Kunde, dass die 65-und-älter-Mitbürger in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle im gesellschaftlichen Gefüge spielen werden. Nicht nur, dass sie sich vermehren wie die Karnickel. Immer mehr von ihnen arbeiten bis ins hohe Alter und sie beteiligen sich auch überdurchschnittlich häufig an Wahlen. Dies verschafft ihnen enormen Einfluss auf die politische Themensetzung.

Was ist das Problem?

Die Hölle öffnet ihre Pforten und eine Horde tatteriger Rollator-Kutscher tritt heraus. Wer kann, sucht – und der Allmächtige gebe es: findet – das Weite. Alle anderen werden ihre törichte Unbedarftheit schmerzlich bereuen, denn die Grauhaar-Bataillone sind nicht zum Spielen gekommen. Sie werden unbarmherzig alles niederwalzen, was sich ihnen in den mit dem Schweiß und Blut zahl- sowie namenloser Altersgaudi-Finanzierungssklaven getränkten Weg stellt.

Was sagt man dazu?

Welche Auswirkungen wird es haben, wenn immer mehr baufälliges Senioren-Volk durch die Straßen flaniert? Man kann es lediglich erahnen. Eines jedoch steht unumstößlich fest: wir werden nicht umhinkommen, unser Sein und tägliches Tun der neuen Realität anzupassen. Folgende Ratschläge sollte man beherzigen, will man nicht unversehens zu einem beklagenswerten Blutzeugen eines Wüterei-willigen Geronten-Mobs werden:

1. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Zusammenrottungen von Altersrenten-Saugern zu meiden. Dies bedeutet in letzter Konsequenz, dass künftig Cafés um die Mittagszeit, Nordic-Walking geeignete Parkanlagen, Weinlokale am Abend und sämtliche Gartenausstellungen No-go-areas sind.

2. Immer mindestens einen Besänftigungs-Pudding dabeihaben. Im Zustand gesteigerter Empörung befindliche Senilitäts-Opfer lassen sich durch den süßen, Zahnersatz-freundlichen Gaumenschmeichler wieder auf Normal-Null zurücksetzen.

3. Das eigene Repertoire an Volksliedern und Schlagern einer kritischen Prüfung unterziehen! Sollte einen einmal das Unglück damit schlagen, in einem Meer aus krakeelenden, ebenso schunkel-bereiten wie alkoholseligen Antik-Bürgern schwimmen zu müssen, ist Anpassung die einzige taugliche Überlebensstrategie.

4. Es kann nicht schaden, den eigenen Gedächtnispool mit Wissen über die 30iger und erste Hälfte der 40iger Jahre des 20. Jahrhunderts aufzufüllen – die Zeit, der viele dem Verfallsdatum entgegenstrebenden Greise wehmütig gedenken. Schlagwörter und Redewendungen wie „Autobahn“, „der böse Russe“ oder „der große Führer“, sollten im Hinterkopf abgespeichert werden. Sie sind wahre Stimmungsbomben und können im Fall der Fälle gezündet werden.

5. Einen Apotheker oder Arzt als Freund gewinnen. Wer sich mit dem Zugang zu einer verlässlichen Quelle Glücks- und Laune-Spender brüsten kann, steht bei der Senioren-Kaste hoch im Kurs. Er kann sich darüber hinaus mit ein wenig Geschick den ein oder anderen Taler dazuverdienen. Aber Vorsicht: den Bogen nur nicht überspannen – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie die fürs Leben gezeichneten Kreaturen, die es gewagt haben, sich zwischen einen bejahrten Pillen-Lutscher uns sein Objekt der Begierde zu stellen.

Fazit?

Die im Anrollen begriffene Alters-Flutwelle wird für massive Verheerungen sorgen. Jungen Leuten kann man nur raten, tüchtig dagegen anzubeischlafen und Klein-Bürger in die Welt zu setzen. Nur so kann es gelingen, die Senioren-Tyrannei noch abzuwenden und die gottgewollte Hackordnung wiederherzustellen.

Ehrwürdig: Erdogan expliziert

Was ist passiert?

Der türkische Präsident Erdogan hat am 29. September im Rahmen der Eröffnung der Zentralmoschee in Köln auf den seiner Meinung nach in Deutschland freilaufenden Rassismus hingewiesen. Als Corpus Delicti führte der Osmanen-Monarch den Umgang mit den Balltretern Mesut Özil und Ilkay Gündogan an. Diese waren von Öffentlichkeit und Politik scharf dafür kritisiert worden, dass sie Erdogan als „meinen Präsidenten“ bezeichnet hatten. Der Lippenbartträger mit Allmachts-Feuchtträumen ergänzte, Muslime dürften hierzulande nicht länger angefeindet und zur Zielscheibe gemacht werden.

Was ist das Problem?

Gepeinigt von unbewältigten Schuldgefühlen versuchen wir, so schnell wie möglich ein Gegengift zur Neutralisierung des verabreichten Realitäts-Serums zu injizieren. Dabei sollten wir genau zuhören, was das durch und durch liebenswürdige Rumpelstilzchen vom Bosporus uns zu mitzuteilen hat.

Was sagt man dazu?

Endlich ist jemand mutig genug, das Offensichtliche beim Namen zu nennen: Deutschland ist eine Nation voller Rassisten und Muselmanen-Hasser. Insbesondere unsere türkischen Hausgenossen sehen sich immer wieder unappetitlichen Attacken ausgesetzt. Dabei unternehmen sie alles Menschenmögliche, um sich hier zu integrieren und zu gleichwertigen Mitgliedern der Gesellschaft zu werden:

 
• Sie beschenken uns mit kulinarischen Offenbarungen wie Döner, Börek, Köfte oder Baklava.
• Sie bereichern unser in Monotonie und Erstarrung badendes gesellschaftliches Kulturgut mit putziger, althergebrachter Folklore – Stichwort Ehrenmorde.
• Sie tragen zu unserem Amüsement bei, indem clowneske Deutsche türkischer Abstammung auf den Bühnen dieses Landes Klischees zelebrieren und in fabelhaft lustiger Sprachdiktion daherreden.
• Sie schwingen mit Regelmäßigkeit und staunenswerter Präzision den Demokratiehammer, indem sie zu abertausenden von den verfassungsmäßig garantierten Rechten auf Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit sowie Religionsfreiheit Gebrauch machen.
• Sie lehren uns eindrucksvoll, was Treue sowie Liebe zum Vaterland wirklich bedeutet. Sie können großherzig verzeihen, wenn der Gebieter über Land und Leute wieder einmal über die Stränge schlägt und ein paar Journalisten das Justizschwert durchs Antlitz zieht oder für massenhaften Nachschub in den Übeltäter-Verwahrungsanstalten sorgt.

Und wie danken wir es ihnen? Mit Geringschätzung, Misstrauen und Beschuldigungswut. Arglose Äußerungen über die höhere Wertigkeit des Korans gegenüber dem Grundgesetz werden zum Anlass genommen, dem Muslim-Corps Demokratieverachtung anzudichten. Eine Handvoll unverfänglicher Probe-Bespitzelungsaktionen sollen als Feigenblatt für die anvisierte, ganz und gar unverhältnismäßige Überwachung von DITIB durch den Verfassungsschutz herhalten. Massenhaftes Türkeifahnen-Wackeln und ekstatische Erdogan-Jubelchöre werden als Ausweis mangelnder Verbundenheit mit Teutonen-Land missinterpretiert.

Fazit?

Bleibt nur zu hoffen, dass uns alsbald ein Zerbröseln dieser islamfeindlich-nationalistischen Mauer beschert ist. Um diesem Ansinnen Vorschub zu leisten, sollten wir die weisheitsgetränkten Worte Erdogans – seines Zeichens Staatsführungs-Guru, Minderheiten-Freund sowie Diplomatie- und Völkerverständigungs-Koryphäe – in unsere Ohren sowie verhärteten Herzen eindringen lassen und unseren falschen Stolz begraben.

Eklatant: Energiekonzern eingekeilt

Was ist passiert?

Am 13. September rauschte der Rechtsstaatshammer auf eine Horde Baum-Verehrer im Hambacher Forst nieder. Polizisten verhafteten mehrere Umweltaktivisten und begannen damit, die von den Störenfrieden errichteten Baumhäuser zu dekonstruieren. Mittels dieses heroischen Einsatzes verhalfen die Uniformierten dem Energiekonzern RWE zu seinem Recht. Dieser plant, ab Oktober Teile des Waldstücks zu roden, um den Braunkohle-Abbau im Tagebau Hambach fortführen zu können.

Was ist das Problem?

Wieder einmal bricht sich die Torheit einiger ebenso intelligenzallergischer wie charakterloser Zeitgenossen ungebremst Bahn – und damit sind mitnichten die bedauernswerten Verantwortlichen des vielgescholtenen Strom- und Glückslieferanten RWE gemeint.

Was sagt man dazu?

Energiekonzerne sind in der öffentlichen Wahrnehmung die Muslime unserer heimischen Hochglanz-Unternehmen: ungeliebt, aber sie gehören irgendwie dazu. In den vergangenen Jahren wurde ihnen vermittels unter Pöbel-Druck geborener, verabscheuungswürdiger Politik-Verfehlungen die Penunze-Dusche auf „kalt“ gestellt. Erst schüttete man den holdseligen Energie-Feilbietern quasi von heute auf morgen die Atomstrom-Goldgrube zu. Dann wurden sie uncharmanter Weise mehr oder weniger dazu genötigt, Abermilliarden von ihren unter Schweiß und Tränen zusammengekratzten Euros in erneuerbare Energien zu investieren. Nun sollen sie nach dem Dafürhalten zahlreicher der Realität entrückter männlicher und weiblicher Umwelt-Huren auch noch die Kohleverstromung möglichst gestern beenden.

Gott sein Dank hat sich zumindest ein Teil unserer Politiker-Kaste der Beteiligung an dem Vernichtungsfeldzug gegen die Industriemonumente widersetzt und sich auf die Seite der Aussätzigen geschlagen. Dieser couragierten Parteinahme verlieh die CDU-geführte Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Ausdruck, indem sie die ultimative Allzweckwaffe gegen aufmüpfige Protest-Schausteller ins Feld schickte: Beamte. Ihrem natürlichen Habitus gerecht werdend, eröffneten die Staatsbediensteten den verdutzten Gehölz-Okkupationstruppen sachlich und nüchtern, dass ihre selbstgeklöppelten Wohnstätten nicht den gesetzlichen Bauvorschriften entsprechen. Demzufolge müssten sie zurückgebaut werden. Anschließend rückte die Infanterie vor und begann damit, Mensch sowie Material aus dem umkämpften Waldstück zu entfernen.

Man kann diesen Schachzug nur begrüßen. Schließlich hat man lange genug tatenlos zugesehen, wie selbsternannte Naturretter den Ruf unserer einst ruhmreichen Lebenssaft-Spender mit an den Haaren herbeigezogenen Anschuldigungen demontierten. Es ist höchste Zeit, den Zumutungs-Reigen zu durchbrechen. Wer Juwel-Firmen wie RWE davon abhält, ihr Tagwerk effizient zu verrichten, versündigt sich an der Allgemeinheit und stinkt. Letzten Endes sind es doch ebenjene Energieunternehmen, die den Laden am Laufen halten. Aus diesem Grunde ist es auch recht und billig, dass ihnen Taler und Hochachtung in Hülle und Fülle zuteilwerden.

Fazit?

Jeder, der anders als die Forsterlöser-Klappspaten, seinen Wohnsitz nicht langfristig in einer Baum-Bruchbude verortet und zudem nur bedingt darauf steht, seinen Mitmenschen übelriechend und verlaust gegenüberzutreten, sowie seine Fäkalien in Plastikbeuteln zu sammeln, muss seine Stimme pro RWE erheben. Und wer weiß, vielleicht hat Donald Trump letztendlich doch Recht mit seiner kühnen These, der Klimawandel sei eine Erfindung der Chinesen. Insofern: lasst das CO2 emporquellen…

Angenehm: Altlast ade

Was ist passiert?

Anfang Juli dieses Jahres wurde die Baustelle für die Kaimauer des im Entstehen begriffenen Cottbuser Ostsee eingerichtet. Dieses Gewässer wird im Rahmen der Rekultivierung des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord angelegt. Im November 2018 soll die Flutung des Tagebaurestlochs beginnen, welche voraussichtlich bis 2025 andauern wird. Der Cottbuser Ostsee ist dann mit einer Fläche von 19 Quadratkilometern für längere Zeit der größte künstliche See Deutschlands und soll als Touristen-Magnet dienen.

Was ist das Problem?

Hinter dieser vorgeblichen Weiterentwicklung und Zukunftssicherung der Region verbirgt sich eines der größten sowie perfidesten Täuschungsmanöver der jüngeren deutschen Geschichte.

Was sagt man dazu?

Chapeau vor so viel Kaltschnäuzigkeit. Mit der oben skizzierten „Wir-sorgen-uns-um-euch“-Kampagne lullt man den ortsansässigen Plebs erfolgreich ein. So bleibt zunächst im Verborgenen, was lediglich mit investigativer Unerbittlichkeit aufzudecken ist: manche Regionen tief im Osten der Republik werden als geldverbrennender Club von Dauer-Verbitterten und daher entbehrlich betrachtet – nicht wenige Westbürger, so wird kolportiert, schreiben dieses Attribut der gesamten ehemaligen DDR zu.

Da man jene abgeschriebenen Provinzen weder gewinnbringend veräußern noch einfach abstoßen kann, ist Schadensminimierung das Gebot der Stunde. So werden beispielsweise in Brandenburg unter dem wohlklingenden Titel „Lausitzer Seenland“, zu dem auch der Cottbuser Ostsee gehören wird, ganze Landstriche vorsätzlich unter Wasser gesetzt. Ziel ist es, das Bürde-Gebiet Schritt für Schritt in eine riesige, weitgehend menschenleere Wald- und Seenlandschaft zu verwandeln, in der dann gestresste, Ost-Alimente zahlende Bürger aus dem Besser-Deutschland Urlaub machen können.

Zwei Faktoren erweisen sich als Glücksfall bezüglich dieser Strategie:

 
• Demografie: diese Landesteile werden vornehmlich von Menschen bevölkert, die der Zahnprothesenträger-Fraktion zugeordnet werden können und in absehbarer Zeit gen letzte Ruhestätte streben. Alle anderen, die so töricht sind, nicht das Weite zu suchen, werden zu Service-Sklaven umgeschult. Irgendjemand muss schließlich als Sänften-Träger dienen, um in dieser rauen Umgebung edle Touristen-Hufe vor der Besudelung mit Dreck zu bewahren.

 
• Gottesgnade: der Allmächtige hat in seiner unendlichen Güte dafür gesorgt, dass circa 11.000 Quadratkilometer – dies entspricht 35,4 Prozent der Landesfläche Brandenburgs – bereits von Baum-Ansammlungen bedeckt sind.

Weitere 700 Quadratkilometer sind derzeit mit Wasser bekleidet – und es werden immer mehr. Noch einige ehemalige Tagebaue warten auf ihre Bewässerung.

Fazit?

Diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten. Daher ist es an der Zeit, die Wahrheit in hellem Licht erstrahlen zu lassen. Viele historisch bewanderte Zeitgenossen werden es nur unter Tränen akzeptieren können, dass nach Preußen und dem Sudetenland weitere Ostgebiete de facto aufgegeben werden müssen. Um den Schmerz besser verwinden zu können, sollte man sich eine alte medizinische Weisheit vor Augen führen: um den Körper zu retten ist es schlichtweg unabdingbar, faulende Gliedmaßen abzutrennen.

Dafuq: Deutschland digitalisiert

Was ist passiert?

Am 22.08.2018 nahm auf Beschluss des Bundeskabinetts ein aus 10 Mitgliedern bestehender Digitalrat seine Arbeit auf. Dieser soll die Modern-Werdung Deutschlands beispielsweise in den Bereichen Schule und Verwaltung gepflegt vorantreiben.

Was ist das Problem?

Kein Mensch braucht diesen neumodischen Kokolores.

Was sagt man dazu?

Der Geistesblitz, die Schullandschaft zu digitalisieren, kann nur dem feuchten Traum eines Rechenknecht-Dealers entsprungen sein.  Lehrer-Peinigern – insbesondere den Mitesser-Matten unter ihnen – Computer und entsprechendes Wissen angedeihen zu lassen, ist wie Affen eine Waffe in die Griffel zu drücken. Wer ernsthaft glaubt, diese Pubertäts-umnachtete Primaten-Meute würde die erworbenen Fähigkeiten zum Gedeih unseres schönen Landes oder zur Rettung der Welt einsetzen, verdient die Hölle die sich unter uns auftun wird. Ein kurzer Blick auf die uns bereits heute heimsuchenden Folgen der Computerisierungs-Infektion genügt. Brauchen wir tatsächlich noch mehr testosteronsabbernde Auto- oder Prank-Dumpfbatzen, die auf YouTube ihre primären Geschlechtsmerkmale zum Vergleich anbieten und sich bei erster Gelegenheit durch die Geist-missende Fangirlschaft beischlafen? Brauchen wir tatsächlich noch mehr Pseudo-Anarchos, die meinen das Hacken von Institutionen, Behörden oder Privatcomputern wäre ein Ausdruck von Subversion und Systemkritik? Brauchen wir tatsächlich noch mehr Endgeräte-Untertanen, die sich ohne Smartphone oder Tablet gleichsam verloren fühlen, wie Braun-Gesinnte in einer Bibliothek?

Oder betrachten wir den Bürger-Service. Möchte man uns allen Ernstes das erste-Sahne-Vergnügen eines traditionellen Behördenbesuchs nehmen? Wer gedenkt nicht sehnsuchtsvoll seines letzten Bürgeramt-Tagesausflugs? Wer liebt nicht jenen Griesgram-Odeur, den die Insassen teutonischer Amtsstuben ausdünsten? Wer badet nicht gerne in sonnigen Erinnerungen an folgendes süchtig machende Prozedere:

1. Nummer ziehen.
2. Stundenlang bange den Aufruf-Monitor anstarren. Währenddessen den Allmächtigen anflehen, die Gnade einer Audienz erfahren zu dürfen, bevor die 15.00-Uhr-Dienstschluss-Guillotine fällt.
3. Sich von Menschen-Abscheu trunkenen Öffentlicher-Dienst- Fronarbeitern gemütsarm abkanzeln lassen – gleichgültig, welches Anliegen man anzubringen gedachte.
4. Noch mal wiederkommen müssen, weil ein irgendein Dokument fehlt.

Fazit?

Warum bewährte Konzepte und Verfahrensweisen ohne Not über Bord werfen? Warum deutsches Kulturgut leichtfertig aufs Spiel setzen und kommenden Generationen das Verzückungsfeuer eines klassischen Behördengangs vorenthalten? Warum Schülern noch mehr Verheerungs-Werkzeuge in die Hand geben? Nur, um bei einer vermeintlichen Technologie-Revolution an vorderster Front den Heros mimen zu können? Dieser Preis ist unzweifelhaft zu hoch.

Mutig: Muslime marschieren

Was ist passiert?

In der tunesischen Hauptstadt Tunis haben tausende wahrhafte Muslime gegen einen Kommissionsbericht zur Gleichberechtigung demonstriert. Dieser wurde von Präsident Essebsi im Jahr 2017 in Auftrag gegeben. Die Straßenkämpfer – modebewusste Langbart-Träger und Frauen in Religions-Uniform – forderten während der friedlichen Proteste die Regierung auf, Respekt für den Islam zu zeigen.

Was ist das Problem?

Die von der tunesischen Regierungskommission erarbeiteten Punkte werden weltweit wieder „Guter-Tag-für-die-Humanität“-Festspiele auslösen und darüber hinaus den Demonstranten eine Diffamierung als reaktionäre Fortschritts-Feinde eintragen. Dabei wird übersehen, dass mit diesem unzivilisierten Herrschaftsakt langgelebte und -geliebte Menschheits-Traditionen mir nichts dir nichts in der Pseudoaufgeklärtheit-Mülltonne entsorgt werden.

Was sagt man dazu?

Man kann den gesteigerten Unmut dieser Traditions-Verteidiger verstehen. In besagtem Manifest der Schande wird doch tatsächlich so ungeheuerliches und obendrein unsinniges Zeug wie die Legalisierung von Homosexualität und Gleichstellung von Frauen im Erbrecht gefordert. Da ist Gegenwehr erste Bürgerpflicht, um zu verhindern, dass auch die letzten konservativen Wohlfühl-Oasen von der Landkarte getilgt werden. Bedauerlicherweise haben sich schon heute fast überall in der westlichen Welt die Regierungen von liberalen Feuchtwischern zur Anerkennung dieser naturwiderstrebenden Spielart menschlicher Sexualität treiben lassen. Dabei weiß doch jedes Kind, das Homosexualität „pfui“ sowie „bäh“ ist und in die unterste Schublade des Moral-Regals verbannt gehört.

Und weiter: Warum sollen Frauen einen größeren Teil vom Erbe bekommen als bisher? Damit sie noch mehr Geld für Schuhe, Kleider, Handtaschen, Make-up und Schokolade ausgeben? Zugegeben, Schminke ist bei vielen Zeit- und Übergewichtsversehrten weiblichen Wesen in der Tat ein probates Mittel, um der Männerwelt die furchtbarsten, gesichtsassoziierten Verheerungen zu ersparen – aber dies ist ein anderes Thema.

Prinzipiell jedenfalls ist es ratsam, dem Mann die Hoheit über die Finanzen anzutragen und es in sein Ermessen zu stellen, ob und wieviel Taschengeld er seiner Gemahlin zuteilt. Aber Vorsicht! Es ist empfehlenswert, anfangs nicht allzu großzügig zu sein, denn in dieser Beziehung sind Frauen wie Ossis. Öffnet man erst einmal hochherzig den Penunze-Tropf, wollen sie immer mehr.

Dieser lebenspraktische Exkurs verdeutlicht eines: nicht alle Entwicklungen, die dem Zeitgeist huldigen, bedeuten in letzter Konsequenz auch eine Verbesserung. Umso wichtiger erscheint es, genauer hinzuhören, was die Bewahrer alter Sitten und Gebräuche zu sagen haben. Gerade Muslime haben in der jüngeren Vergangenheit bewiesen, dass sie ein feines Gespür für die Fehlentwicklungen in unserem Kulturkreis haben. Um nur einige zu nennen:

• ausufernde Säkularisierung und die Hinwendung zu falschen Göttern wie Geld, Macht und Ruhm
• die schleichende Demontage der Rolle des Mannes als Rundum-Souverän in Familie, Gesellschaft und Staat
• Traditionsvergessenheit und das Hinterherhecheln neumodischer Trends
• unzureichendes Eintreten für die eigenen Prinzipien und Überzeugungen.

An diesen berechtigten Vorhaltungen sollten wir uns abarbeiten, anstatt den Mohammed-Groupies wiederkehrend belehrend gegenüberzutreten. Putzige Historie-Überbleibsel wie Zwangsehen, Frauenunterdrückung, Ehrenmorde und Homophobie werden schon ihre Legitimation und Dienlichkeit haben. Versprochen!

Fazit?

Es ist an der Zeit, unsere selbst attestierte moralische Überlegenheit kritisch zu hinterfragen. Wenn beispielsweise die Gleichberechtigung von Frauen uns Politikerinnen wie Renate Künast oder Katrin Göring-Eckardt beschert hat, kann man allen bisher davor verschont gebliebenen Glückspilzen nur raten, nicht unserem Beispiel zu folgen.

Vorbildlich: Vaterlandsliebe verbreiten

Was ist passiert?

Die ungarische Regierung will per Erlass künftig bereits Kindergartenkindern eine patriotische Erziehung angedeihen lassen. So sollen Heimatliebe, christlich-kulturelle Werte sowie die Zugewandtheit zu Vaterland und Familie den Klein-Ungarn mittels Sprüchen, Reimen und Liedern aus Volksfabeln eingeimpft werden.

Was ist das Problem?

Es ist jetzt schon absehbar, dass dieses nachahmenswerte Vorhaben allerlei protestlüsterne Rotsocken aus ihren „Wir-sind-eine-Welt“-Löchern locken wird. Wieder einmal droht die Wahrheit – und nichts als die Wahrheit – von einer Gerölllawine aus Moral-Fieberträumen verschüttet zu werden. Wieder einmal droht einem zarten Pflänzchen Heimatverbundenheit mit der „Politisch-hyperakkurat“-Sense der Gar ausgemacht zu werden. Wieder einmal droht Volksverbundenheit politischer Würdenträger mit der Populismusvorwurf-Bazooka in Schutt und Asche gelegt zu werden.

Was sagt man dazu?

Abermals beweist Viktor Orban, der Häuptling der Gulasch-Großmacht, in rühmenswerter Manier seine Vorreiter-Kompetenz: mit dem Heranzüchten passionierter Nations-Groupies kann man schlichtweg nicht früh genug beginnen. Was also liegt da näher, als bereits kleinen Windel-Kackern eine tüchtige Portion Patriotismus ins geistige Futter zu mischen.

Darüber hinaus reitet der Magyaren-Thronherr mit diesem heroischen Akt auch eine längst überfällige Attacke gegen alle linksgedrehten, Gehirn-weichgespülten Wortemacher, die unter jedem Volksgefühl-Stein Rechtsnationalismus hervorkriechen sehen. Schon zu lange wird von Herzen kommende Vaterlandsliebe als rüpelhaftes Virus verunglimpft, das die europäischen Gesellschaften nachhaltig zu infizieren gedenkt.
Dabei hat die tiefverwurzelte Verbundenheit mit dem Heimatland doch mannigfache Vorteile, wie sich auch hierzulande zeigt. Zum einen stärkt sie das Zusammengehörigkeitsgefühl der Ur-Bevölkerung und ermöglicht so ein konzertiertes Vorgehen gegen alle fremdländischen Geduldeten – auch solche, die Deutschland-geboren sind oder schon Jahrzehnte unter uns leben. Zum anderen bringt sie auch eher Volksvertreter-verachtende Zeitgenossen, wie BILD-gebildete und Stammtischparolen-Connaisseurs dazu, sich voller Hingabe und „rechter“ Leidenschaft politisch zu engagieren.

Das einprägsamste Beispiel hierfür ist die Pegida-Bewegung. Diese vermochte es, dass Ende 2014 und Anfang 2015 tausende Volksgemeinschafts-Bewahrer insbesondere in der Hauptstadt des Sachsenlandes „Lügenpresse“ und „Merkel muss weg“ skandierend die Straße besiedelten. Zahlreichen Zahnprothesenträgern wurde dabei ganz warm ums Herz, weil sie sich sehnsüchtig an die seligen Zeiten zurückerinnerten, in denen uniformierte Fackelzüge noch als generationsübergreifende Familienfreizeitgestaltung galten.

Fazit

Ungarn weist den Zuwanderungs-leidgeprüften Europäern den richtigen Weg. Ungeachtet aller gesellschaftlichen Veränderungen gilt es, sämtliche aus den Wurzeln der ureigensten Kulturtradition entsprießenden Pflänzchen zu hegen sowie zu pflegen, und alles exotische Brauchtumsgewächs mit der der Giftchemie-Keule niederzuknüppeln. Besonders wichtig: je mehr Kleinst-Staatsbürger in dieser Erleuchtung gebadet werden, umso weniger Leitkultur-Zweifler spucken einem später in die deliziöse Nationalgefühl-Suppe. Ergo: Ungarn rules…

Bedenklich: Bundeswehr besudelt

Was ist passiert?

Nach Informationen des Bundesverteidigungsministeriums sind lediglich 8 von bisher 19 ausgelieferten Militärtransportern A400M flugbereit. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass die Einsatzbereitschaft der Maschinen „täglichen Schwankungen“ unterliegt. Als Ursache werden technische Probleme angeführt die seit der Übernahme des Fluggeräts von Airbus bestünden.

Was ist das Problem?

Diese reißerische Meldung zeichnet ein völlig falsches Bild von unserer Gold-Truppe, die sich stets nur den allerhöchsten Standards verpflichtet sieht – menschlich wie technisch.

Was sagt man dazu?

Schon seit etlichen Monden sieht sich die Bundeswehr Hohn, Spott und gezielter Stimmungsmache ausgesetzt. Immer wieder lassen journalistische Taugenichtse ehrabschneidende Verunglimpfungs-Tiraden über angebliche Ausrüstungsmängel oder vermeintliche Marter-Aktionen in Ausbildungseinheiten mittels Sensations-Dusche auf das Volk herabregnen. Als wenn diese Schmutzkampagne nicht schon genug der Häresie wäre, wird auch noch „Ich-nehme-jedes-Ministerium-das-weg-muss“-Uschi mit nichtswürdiger Propaganda zugeschüttet. In infamer Art und Weise wird ihr die Verantwortung für marodes Kriegsspielwerk, kostspielige Fehler bei der Materialbeschaffung und Führungsversagen bei der Ausbildung an den Buckel getackert.
Dabei vergisst so mancher prekär beschäftigte Schreiberling, dass sämtliche „Skandale“ das Ergebnis gravierender Missverständnisse und gleichzeitig ein Schlag ins Antlitz der Realität sind.

1. Ausrüstungsmängel. Welch ein irreführendes Schlagwort – klingt außerdem so negativ. Der Umstand, dass unsere Friedens-Streiter häufig mit funktionsminimiertem Gerät hantieren müssen, dient einzig und allein der Optimierung ihrer Improvisationsfähigkeit. So ist beispielsweise das eigens für die Truppe konzipierte und gleichsam gemeinschaftsstiftende wie fordernde „Wir-suchen-Ersatzteile“-Spiel ein hervorragendes Training für den Ernstfall. Dergestalt vorbereitet, sind die Soldaten stets Herr der Lage, wenn wieder mal ein fieser Feind das hauseigene Qualitäts-Kriegsmaterial zu Klump ballern sollte. Dass wir es in diesem Bereich inzwischen zu alles niederwälzender Perfektion gebracht haben, zeigte sich bei einem NATO-Manöver 2014 in Norwegen, als unsere findigen Schlaufüchse Besenstiele als Kanonenrohrersatz an gepanzerte Fahrzeuge montierten. Das soll uns erst mal einer nachmachen…

2. Moralische Führungsschwäche. Welch ein Nonsens. Ein paar harmlose Narreteien wie sadistische Entgleisungen oder sexuelle Nötigung gleich mit der Sitten-Sense niederzumähen und personelle wie strukturelle Veränderungen zu fordern, ist so „Die Grünen“-esk. Was dräut als Nächstes? Werden kostbare Truppen-Traditionen wie Rekrutenquälen einem Tugendwahn-Feldzug zum Opfer fallen? Werden Soldatinnen den Dienst am Vaterland künftig etwa öfter in der Vertikalen als in der Horizontalen leisten? Wird es in Zukunft gar verboten sein, Memorabilien aus der Nazi-Zeit in den Stuben aufzustellen? Nichts scheint mehr undenkbar…

3. Wenn jemand keine Schuld an jenem von der Brandmarkungs-geilen Journaille attestierten Elend in der Bundeswehr trägt, dann ist es Lifestyle-, Frisur- und Mode-Role-Model Ursula von der Leyen. Der offensichtlichste Grund: sie macht keine Fehler. Darüber hinaus ist es in höchstem Maße niederträchtig, einer Frau, die sich einst der Serienproduktion von Germanen-Sprösslingen verschrieben hatte, zu unterstellen, sie würde nicht alles Menschenmögliche für ihr Heimatland tun. Schämt euch…

Fazit?

Unsere waffentragende Trachtengruppe ist für alle Eventualitäten bestens gewappnet. Angefangen von den politischen sowie militärischen Weisheitsfürsten an der Bundeswehrspitze bis hinunter zum geringsten Kameraden-Racker opfert sich jeder hingebungsvoll für uns und unsere Sicherheit auf. Etwaige Probleme sind nur ein Ausdruck des wiederkehrenden Ringens um Perfektion in allem Tun und Soldaten-Sein. Wer etwas anderes behauptet, lügt.