Bedenklich: Bundeswehr besudelt

Was ist passiert?

Nach Informationen des Bundesverteidigungsministeriums sind lediglich 8 von bisher 19 ausgelieferten Militärtransportern A400M flugbereit. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass die Einsatzbereitschaft der Maschinen „täglichen Schwankungen“ unterliegt. Als Ursache werden technische Probleme angeführt die seit der Übernahme des Fluggeräts von Airbus bestünden.

Was ist das Problem?

Diese reißerische Meldung zeichnet ein völlig falsches Bild von unserer Gold-Truppe, die sich stets nur den allerhöchsten Standards verpflichtet sieht – menschlich wie technisch.

Was sagt man dazu?

Schon seit etlichen Monden sieht sich die Bundeswehr Hohn, Spott und gezielter Stimmungsmache ausgesetzt. Immer wieder lassen journalistische Taugenichtse ehrabschneidende Verunglimpfungs-Tiraden über angebliche Ausrüstungsmängel oder vermeintliche Marter-Aktionen in Ausbildungseinheiten mittels Sensations-Dusche auf das Volk herabregnen. Als wenn diese Schmutzkampagne nicht schon genug der Häresie wäre, wird auch noch „Ich-nehme-jedes-Ministerium-das-weg-muss“-Uschi mit nichtswürdiger Propaganda zugeschüttet. In infamer Art und Weise wird ihr die Verantwortung für marodes Kriegsspielwerk, kostspielige Fehler bei der Materialbeschaffung und Führungsversagen bei der Ausbildung an den Buckel getackert.
Dabei vergisst so mancher prekär beschäftigte Schreiberling, dass sämtliche „Skandale“ das Ergebnis gravierender Missverständnisse und gleichzeitig ein Schlag ins Antlitz der Realität sind.

1. Ausrüstungsmängel. Welch ein irreführendes Schlagwort – klingt außerdem so negativ. Der Umstand, dass unsere Friedens-Streiter häufig mit funktionsminimiertem Gerät hantieren müssen, dient einzig und allein der Optimierung ihrer Improvisationsfähigkeit. So ist beispielsweise das eigens für die Truppe konzipierte und gleichsam gemeinschaftsstiftende wie fordernde „Wir-suchen-Ersatzteile“-Spiel ein hervorragendes Training für den Ernstfall. Dergestalt vorbereitet, sind die Soldaten stets Herr der Lage, wenn wieder mal ein fieser Feind das hauseigene Qualitäts-Kriegsmaterial zu Klump ballern sollte. Dass wir es in diesem Bereich inzwischen zu alles niederwälzender Perfektion gebracht haben, zeigte sich bei einem NATO-Manöver 2014 in Norwegen, als unsere findigen Schlaufüchse Besenstiele als Kanonenrohrersatz an gepanzerte Fahrzeuge montierten. Das soll uns erst mal einer nachmachen…

2. Moralische Führungsschwäche. Welch ein Nonsens. Ein paar harmlose Narreteien wie sadistische Entgleisungen oder sexuelle Nötigung gleich mit der Sitten-Sense niederzumähen und personelle wie strukturelle Veränderungen zu fordern, ist so „Die Grünen“-esk. Was dräut als Nächstes? Werden kostbare Truppen-Traditionen wie Rekrutenquälen einem Tugendwahn-Feldzug zum Opfer fallen? Werden Soldatinnen den Dienst am Vaterland künftig etwa öfter in der Vertikalen als in der Horizontalen leisten? Wird es in Zukunft gar verboten sein, Memorabilien aus der Nazi-Zeit in den Stuben aufzustellen? Nichts scheint mehr undenkbar…

3. Wenn jemand keine Schuld an jenem von der Brandmarkungs-geilen Journaille attestierten Elend in der Bundeswehr trägt, dann ist es Lifestyle-, Frisur- und Mode-Role-Model Ursula von der Leyen. Der offensichtlichste Grund: sie macht keine Fehler. Darüber hinaus ist es in höchstem Maße niederträchtig, einer Frau, die sich einst der Serienproduktion von Germanen-Sprösslingen verschrieben hatte, zu unterstellen, sie würde nicht alles Menschenmögliche für ihr Heimatland tun. Schämt euch…

Fazit?

Unsere waffentragende Trachtengruppe ist für alle Eventualitäten bestens gewappnet. Angefangen von den politischen sowie militärischen Weisheitsfürsten an der Bundeswehrspitze bis hinunter zum geringsten Kameraden-Racker opfert sich jeder hingebungsvoll für uns und unsere Sicherheit auf. Etwaige Probleme sind nur ein Ausdruck des wiederkehrenden Ringens um Perfektion in allem Tun und Soldaten-Sein. Wer etwas anderes behauptet, lügt.